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swhv- Verbandsmeisterschaft Obedience oder auch: Die Schlammschlacht

In Reutlingen- Betzingen fand die diesjährige Verbandsmeisterschaft Obedience statt. Schon Tage vorher schauten wir etwas besorgt auf die Wettervorhersagen. Denn über Reutlingen ging das ein oder andere Gewitter ab, was auch in der Region zu Überschwemmungen geführt hatte. Die Jugend und die Klasse 2 konnten aber Freitag das Probetraining im Trockenen absolvieren, ebenso hatten diese Klassen auch am Samstag Glück. Auch wenn der Boden etwas weich war, das Wetter hielt. Aber als das Probetraining am Samstagnachmittag losgehen konnte, öffnete der Himmel abermals seine Schleusen So hatte auch unsere Starterin Andrea Schellenberger mit ihrer Hündin das Pech, ihr Probetraining im strömenden Regen absolvieren zu müssen. Samstag zum Probetraining waren die Bodenverhältnisse dann auch schon nicht mehr die Besten. Die Auslosung der Starterreihenfolge brachte für das Team die Startnummer 30. Das heißt, Andrea und Demi mussten fast ganz bis zum Schluss auf ihren Einsatz warten. Wir hofften, dass es wenigsten zum Startzeitpunkt nicht regnen würde. Zum Glück ging dieser Wunsch in Erfüllung. Manch anderem Team erging es da ganz anders.

Demi startete mit einer vorzüglichen Gruppe in die Einzelübungen. Begonnen wurden die Einzelübungen mit dem Richtungsapport. Hier bekam das Team auch eine sehr gute Bewertung mit 7,5 Punkten. Den vollen Ausbildungsstand konnte das Team bei der zweiten Einzelübung „Box“ zeigen und erreichte hier die maximale Punktzahl. Auch die Freifolge ergab keine weiteren Überraschungen und wurde von der Richterin mit sehr gut und 7,5 Punkten bewertet. Die Distanzkontrolle, die letzte Übung in Ring 1, konnte ebenfalls mit vorzüglich und 8,5 Punkten bewertet werden.

Nun erfolgte der Ringwechsel. Hierbei besteht immer die Gefahr, dass die Hunde aus der Konzentration gerissen werden und nicht wieder so recht in die Arbeit finden. Dies war allerdings nicht Demi`s Problem. In Ring 2 kämpfte die kleine Hündin mit den Bodenverhältnissen. Nässe, Matsch, ein aufgewühltes Gelände (nach 30 Startern auch nicht verwunderlich) und ein leicht abschüssiges Gelände machten es dem Team nicht gerade einfacher. Nach der Geruchsunterscheidung, welcher noch mit vorzüglich und 8,5 Punkten das Punktekonto gut füllte, schien der Faden leicht gerissen. Abrufen mit Steh und Platz, Positionen aus der Bewegung konnten mit gut bewertet werden. Demi mochte sich an diesem Tag nicht wirklich in den Matsch „schmeißen“. Die neue Übung 8 stellte für das Team „eigentlich“ kein Problem dar, die Ausführung war vorzüglich. Nur leider erschreckte sich Demi bei der hektischen Abnahme von Andrea etwas und sprang daraufhin aus der Grundposition. Schade……

In der Endabrechung erreichte das Team einen tollen 12. Platz von 35 teilnehmenden Teams. Im vorderen Drittel des Teilnehmerfeldes zu sein, ist eine großartige Leistung, zu der wir Andrea und Demi ganz herzlich gratulieren.

Kerstin Hagenbuch 1.Vorsitzende

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