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  • aeigl7

Sundance-Pokal am 06.07.2013

Er hatte sich ja im Vorfeld schon groß angekündigt, unser Sundance-Pokal. Von Angela Borkhart, unserer swhv-Obfrau für Obedience erfunden, hat der VdH Knittlingen das Projekt Sundance-Pokal umgesetzt. Und wie, sagen wir euch!

Aber beginnen wir am vergangenen Freitag: Schon am frühen Vormittag war es mit den Vorbereitungen losgegangen, der Platz war gemäht, alle Nicht-Obi-Geräte waren weggeräumt, also konnte die Ringbegrenzung gezogen werden. Der Sichtschutz, der die beiden Ringe voneinander trennte, wurde aufgestellt und schon konnte Steward Anne-Kathrin Weiß mit dem Stellen des Parcours für sich und ihre drei Kollegen Tanja Gerstlauer, Thomas Beisel und Ewald Bönisch beginnen.

Im Vereinsheim wurde derweil geschafft, gewienert und gekocht, damit die Starter, die größtenteils schon abends zum Probetraining und vor allem zur Auslosung kommen wollten, auch etwas zu essen haben würden. Tische wurden umgestellt um Platz für Salat- und Kuchenbüffet am nächsten Tag zu schaffen.

Ab 17 Uhr sollte dann das Probetraining beginnen. Hierfür konnte man vorher per Doodle-Umfrage eine bestimmte Zeit „buchen“, damit es auf dem Platz etwas übersichtlicher blieb. So organisiert, konnten alle ausreichend in den Platz hineinschnuppern und sich in den beiden Ringen orientieren. Gegen 19.30 gab es dann zunächst leckeren, vom Knittlinger Küchenteam gezauberten Wurstsalat mit frischem Brot. Angela Borkhart hat dann die ehrenvolle Aufgabe übernommen für die ausreichend gesättigten Starter die Auslosung von 45 Startnummern zu zelebrieren. Wer von weiter her angereist war, machte sich nach einem kleinen Absacker in sein Zelt oder seinen Wohnwagen/Wohnmobil auf, wer eine etwas kürzere Fahrt hatte, machte sich auf den Heimweg.

Am nächsten Morgen waren dann gegen halb acht alle weitestgehend ausgeschlafen und fit wieder da, um dem ersten Start gegen 8:00 Uhr entgegenzufiebern. Zusammen mit den Richtern der Klasse 1, Kerstin Hagenbuch und Tanja Hönninger, machten sich die Stewards Tanja Gerstlauer und Ewald Bönisch auf den Weg auf den Platz. Nach den Gruppenübungen wurde in Ring 1 mit Box, Abrufen, der Freifolge und dem Steh aus der Bewegung begonnen. Danach ging der jeweilige Starter in Ring 2, um dort Sitz aus der Bewegung, Distanz, Apport und die Hürde zu absolvieren. In der Klasse 1 konnten sich dann bei 14 Startern Jessica Baughman mit ihrem NSDT-Retriever Thavwii (1), Anne Eisemann mit ihrem Malinois Britta (2) und Anja Süss mit ihrem Kromfohrländer Aprilia (3) die drei Plätze auf dem Treppchen sichern.

Nachdem wir in der Klasse 1 schon sehr schöne Leistungen gesehen hatten, ging es also mit Klasse 2 weiter. Hier richteten dann Anneliese Hunzinger und Rainer Sydow, als Stewards betraten nun Anne-Kathrin Weiß und Thomas Beisel den Platz. Nach den Gruppenübungen begann es hier in Ring 1 mit Box, Abrufen mit Steh, Freifolge und dem halben Blitz. Danach ging es in Ring 2 mit Distanz, Richtungsapport, Geruch und Hürde weiter. Hier setzten sich bei ebenfalls 14 Startern Barbara Schymik mit ihrem Hollandse Herder A.J. (1), Angela Borkhart mit ihrem DSH Ypsilon (2) und Annette Reutter mit ihrer Hovihündin Leo (3) durch und bahnten sich so ihren Weg auf das Siegertreppchen.

Vor der Mittagspause waren noch die Gruppenübungen der Klasse 3 angesetzt, wobei zunächst die Sitzübung in Ring 1 und die Platzübung dann in Ring 2 stattfand.

Bei gefühlten 35°C konnten sich dann Richter, Stewards und Starter eine gute Stunde erholen und sich am Grill und am Salatbüffet laben, ein Stück selbstgebackenen Kuchen genießen oder einfach nur mit einem Getränk im Schatten Kraft sammeln für den zweiten Teil des Tages.

Der Beginn der Einzelübungen der Klasse 3 war also für 14 Uhr angesetzt und – pünktlich wie die Maurer – starteten wir Schlag zwei Uhr in Ring 1 mit Box, Abrufen mit Steh und Platz, der Freifolge und dem Blitz und danach in Ring 2 mit Distanz, Richtungsapport, Geruch und Hürde. In Klasse 3 war das Feld mit 17 Startern minimal größer, aber es gibt ja nunmal leider nur drei erste Plätze, die sich nach Top-Leistungen Andreas Rumold mit seinem Border Collie Nala (1), Julia Steeg mit ihrem Malinois Izzy (2) und Franz Walter mit seinem Border Collie Ellis (3) sichern konnten.

Nach einer kurzen Verschnaufpause, in der das technische Gerät (und die Köpfe von Stefan Naumann und Annette Sack) im Meldebüro auf Hochtouren liefen, konnten wir dann mit der riesigen Siegerehrung beginnen. Anders als sonst, fand die Siegerehrung nicht im Vereinsheim sondern auf dem Übungsplatz statt, sodass auch alle Hunde mit dabei sein konnten. Angela Borkhart übernahm die Siegerehrung und wurde (weil sie ja selbst dort gestartet war) beim Ehren der Klasse 2 von Kerstin Hagenbuch „vertreten“.

Um das Ganze auch noch fotografisch festzuhalten, wurden natürlich auch noch Siegerfotos aus allen Klassen gemacht, bei denen die Preise und auch die von allen Startern bewunderten, tollen Schleifen super zur Geltung kommen konnten.

Nach so einem Tag kann man natürlich nur schwer überstürzt aufbrechen, sodass viele Starter noch ein halbes Stündchen oder länger blieben und den Nachmittag und Abend ganz relaxt unter unserer Pergola ausklingen ließen. Das Helferteam zündete, wie auch schon am Freitag, später dann noch ein zünftiges Lagerfeuer an, sodass wir mückenfrei noch richtig tolles, schwäbisches Urlaubsfeeling hatten und es einfach ein super Abschluss für ein super Turnier wurde.

Der VdH Knittlingen bedankt sich bei:

• Angela Borkhart für die Idee des Sundance-Pokales • den Richtern Anneliese Hunzinger, Tanja Hönninger, Kerstin Hagenbuch und Rainer Sydow für faires Bewerten • den Stewards Tanja Gerstlauer, Anne-Kathrin Weiß, Ewald Bönisch und Thomas Beisel für das souveräne Stewarden • Anette Eigl als sonnengeplagte Ringhelferin • Prüfungsleiter Stefan Naumann und Annette Sack für die Arbeit im Meldebüro • Anne-Kathrin Weiß und Simon Grüning für die Startnummern und die Urkunden • Volker Baxmann für das Kommentieren am Mikrofon • Kerstin Hagenbuch für das Leiten und Koordinieren der gesamten Organisation im Vorfeld • allen nicht namentlich Genannten für die Arbeit am Grill, das Werkeln in der Küche und auf dem Platz, für jeden Kuchen und jeden Salat, für jedes angezogene Schräubchen, jede geputzte Toilette, jeden wieder aufgeräumten Zelthering, jede aufgestellte oder wieder eingeklappte Bierbank, jegliche technische, moralische, seelische, zeitliche Unterstützung, die uns im Vorfeld und während des Pokals so ausufernd entgegengekommen ist. • ein ganz besonderer Dank gilt aber eigentlich allen Startern und ihren Hunden, die das Experiment Sundance-Pokal mit uns gewagt haben und die durch ihre Spitzenleistungen ein absolut hochrangiges Obedience-Event erst möglich gemacht haben.

DANKE euch allen!!!

Patrick Grüning Pressewart

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