Die Teilnehmer des Fährtenseminars

Fährtenseminar mit Milan Hoyer, 24./25./26.10.2014

Gruppenbild-1 Bereits zum dritten Mal konnten wir Milan Hoyer für ein Drei Tages-Fährtenseminar gewinnen. Es war mit Sicherheit, für alle Beteiligten, die aus Nah und Fern angereist waren, ein absolutes spitzenmäßiges Seminar.
Mit einer Kennenlernrunde am Freitag um 7.00 Uhr und einem gemeinsamen Frühstück begannen wir. Danach fuhren wir zum vorher mit den Jagdpächtern und Bauern ausgemachten Fährtengelände.
Dort angekommen durfte jeder seine Fähigkeiten unter Beweis stellen, indem gezeigt wurde, wie der momentane Leistungsstand ist. Milan verschaffte sich einen Überblick und stellte fest, dass es bei jedem Team für die nächsten Tagen einige Ansatzpunkte gab.
Die dreizehn Teilnehmer nahmen durch Milan die völlig neu aufgebaute Fährtenarbeit auf. Das andere, neue Trainingskonzept überraschte so manchen alten Hasen. Milan machte uns immer wieder auf die präzise Arbeit aufmerksam. Es muss alles ohne Zwang ablaufen. Er nannte es, ein Spielen mit dem Hund.
Die sog. Geruchsfelder waren für uns und die Hunde, der erste Ansatz um die Arbeit zu beginnen. Dadurch lies sich die Arbeit unserer Hunde genau beobachten. OK, welcher Hund findet auf einer Wiese schon einen gedeckten Tisch. Der erste Tag verging wie im Flug. Am Abend trafen wir uns im Vereinsheim zu einem, aus kurzer Hand, organisierten Essen.
Der nächste Morgen kam und um 7.00 Uhr trafen wir uns wieder im Vereinsheim um die Vorbereitungen zu treffen. Das hieß, Leckerli schneiden und überhaupt, den „Belohnungen“ für unsere Hunde waren fast keine Grenzen gesetzt. Die Gegend rund um den Büschelehof war wie geschaffen für den zweiten Tag. Den Anfang machten wieder die Geruchsfelder. Dabei war zu beobachten, dass sogar die Hunde im gewissen Abstand zueinander, sich nicht stören ließen und ihre Arbeit voll konzentriert meisterten.
Was uns allen besonders gefallen hat war die gemeinsame Arbeit mit den Hunden und die absolut super stattgefundenen Gespräche unter den Teilnehmer.
Der Sonntag begann wieder um 6.00 Uhr im Vereinsheim. Da die Sommerzeit an dem Sonntag geendet hat, war die Küchencrew um 5.00 Uhr schon da, kurzes Frühstück und raus aufs Gelände. Milan gab uns Tipps, für ein besseres Miteinander zwischen Jagdpächter, Bauern und Hundeführern.
Jetzt war die Zeit gekommen, dass wir unsere Hunde auch mal „richtig“ fährten lassen konnten. Aus den Geruchsfeldern heraus, durften wir ein sog.“Schwänzchen“ mit dreißig Schritten legen. Unter den strengen Augen des Profis, war es für uns nun nachvollziehbar in welchem Abstand die Bodenverletzung und das Leckerli liegen musste.
Wir konnten dabei einen Such-Rhythmus erkennen. Das Ganze machte unheimlichen Spaß und der Grundstein für weitere „Dapser“, wie Milan es nannte, war gelegt. Nun suchten die Hunde mit tiefer Nase und nicht mehr oberflächlich wie am ersten Seminartag.
Manche Hunde suchten schon 120 Schritte manche über 200 und andere wieder um die 350 Schritte.
Wir hatten auch Fortgeschrittene dabei, die konnten ihre Trainingsarbeit auf Ackerboden mit allem drum und dran vorführen. Immer unter den „strengen Augen“ von Milan, der auch hier seine langjährige Erfahrung weitergab.
Das Wetter war die ganzen Tage wie bestellt zum Fährten. Nicht zu warm und nicht zu nass. Nach einer Mittagspause im Vereinsheim waren wir noch einmal auf der Wiese. Für manchen Spaziergänger hatte es bestimmt schon für Verwunderung gesorgt, dass Menschen in einem Abstand zu einander standen und Kreise und Spuren in die Wiesen getrappelt haben.
Egal, allen Teilnehmern machte es riesigen Spaß. Das Abschluss-Feedback fiel dementsprechend positiv aus.
Der Dank galt vor allem Milan, der uns durch seine Erfahrung derart unterstützte, dass einer neuen Trainingsarbeit zum Fährten nichts mehr im Weg steht. Auch dem VdH Knittlingen, wurde im Namen aller Seminarteilnehmer ein Lob ausgesprochen, allen voran unserer Kerstin, die sich drum herum um alles gekümmert hat. Der Küchencrew, (insbesondere Sigi, die alle 3 Tage vor Ort war),welches über die drei Tage wieder einmal gezeigt hat, dass es bei unserem tollen Verein einfach läuft. Bedanken möchte sich der VdH Knittlingen bei allen kleinen „Helferlein“
Die Teilnehmer würden sich über eine Wiederholung im nächsten Jahr mit Milan Hoyer freuen und sich sofort wieder anmelden, wenn es dann heißt “auf zur Fährte”.

Für den VdH Knittlingen Uwe Bernecker

Schreibe einen Kommentar